Alles begann mit dem Tod eines Missionars. Der deutsche Pater Otto Fuhrmann OMI starb als Missionar im Norden Namibias, nachdem er an einem tropischen Fieber erkrankt war. Man hätte ihn retten können, aber das nächste Spital war Tagesmärsche entfernt. Fuhrmanns Freund aus Studienzeiten, der als „Fliegender Pater“ weit über Deutschland hinaus bekannte Oblatenmissionar Paul Schulte, fasste daraufhin den Entschluss, die Missionare mit Fahrzeugen, aber auch mit Kommunikationseinrichtungen zu versorgen, um ihre Mobilität und damit ihre Überlebenschancen zu erhöhen. 1927 gründete er die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft. Die MIVA-Idee war geboren: technische Unterstützung  für Mission und Entwicklung, Räder der Hoffnung für Wege aus dem Elend.