Katechisten arbeiten in der Regel völlig unentgeltlich. Und das, obwohl sie in vielen Fällen eine lange und intensive Ausbildung genossen haben. Beispiel Burkina Faso: Für vier Jahre ziehen Männer und Frauen dort mit ihren Familien in ein Ausbildungszentrum. Sie studieren die Bibel, werden in den wichtigsten theologischen Fächern unterrichtet und lernen Wortgottesdienste zu leiten und Religionsunterricht zu erteilen. Aber sie lernen auch wie man Brunnen gräbt, Werkzeug macht oder den Gemüseanbau vielfältiger gestaltet. Denn Katechisten sind nicht nur die Vermittler zwischen Pfarre und Dorf, sondern auch gezielt eingesetzte Multiplikatoren der Entwicklung.