Acht Jahre lang stand der Traktor der Pfarre Chingulungulu – er war defekt und wurde nicht genutzt. Ohne funktionierende Maschinen konnten weder die Gemeindefelder noch viele private Felder effizient bewirtschaftet werden. Für viele Familien bedeutete das: geringere Ernten, höhere Kosten und weniger Einkommen.
Die Gemeinde wusste, dass ohne den Traktor ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Armut fehlt. Es gab Versuche, lokal Geld zu sammeln, doch in drei Jahren kam zu wenig für die notwendige Reparatur zusammen.
Nachhaltige Hilfe statt Neukauf
Mit einem Reparaturkostenzuschuss der MIVA wurde das Fahrzeug vollständig instand gesetzt – von der Karosserie bis zum Motor, von der Hydraulik bis zur Elektrik.
"Ohne eure Hilfe wäre der Traktor weiter verrostet. Jetzt bringt er wieder Leben und Einkommen in unsere Gemeinde." – Fr. Benitus, Chingulungulu
Die Wirkung
Heute ist der Traktor wieder im täglichen Einsatz und bringt direkte Verbesserungen:
- Felder pflügen & Ernten einfahren – schneller und effizienter als mit Handarbeit
- Landwirtschaft ausweiten – mehr Fläche kann bewirtschaftet werden
- Kosten senken – die Dienste sind günstiger als Angebote aus der nächsten Stadt
- Arbeitsplätze schaffen – für Fahrer, Mechaniker und Hilfskräfte
- Zusatznutzen für die Pfarre – Einkommen aus landwirtschaftlichen Projekten
Ein Projekt, das zeigt: Nachhaltigkeit bedeutet auch, Bestehendes wertzuschätzen und mit gezielten Investitionen wieder nutzbar zu machen.