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Dem. Rep. Kongo: 185 Fahrräder für Kleinbauernfamilien in Kikwit

In der Demokratischen Republik Kongo sind es häufig katholische Diözesen, die sich um Entwicklungsfragen bemühen und zum Beispiel landwirtschaftlichen Kleinbetrieben zur Seite stehen. Welch große Verbesserungen dabei ein einfaches Fahrrad herbeiführen kann, zeigt ein Projekt in der kongolesischen Diözese Kikwit:

Dank der MIVA konnten 185 Fahrräder an ortsansässige Kleinbauernfamilien übergeben werden. Mit den Zweirädern werden nicht nur die aktuellen Marktpreise eingeholt, sondern auch landwirtschaftliche Produkte zu den lokalen Märkten und zu den Lagerhäusern transportiert. Durch den Erlös der verkauften Produkte wird Einkommen für die gesamte Familie generiert.

Ein Fahrrad kostet in der Demokratischen Republik Kongo etwa 115 Euro. Es eignet sich besonders gut für den ländlichen Raum, leistet viele Dienste ohne große Anforderungen und ist im Bedarfsfall leicht zu reparieren. Auch zum Transport von Kranken zu den nahegelegenen Gesundheitsstationen eignen sich die Fahrräder. Die zu bewältigenden Entfernungen betragen zwischen 10 und 45 Kilometern.