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Mobilität, die Horizonte öffnet: ein MIVA-Fahrzeug für Kulaman, Philippinen

Für manche Schüler:innen dauert der Schulweg bis zu fünf Stunden zu Fuß.
Was an sonnigen Tagen schon herausfordernd ist, wird in der Regenzeit lebensgefährlich:

  • Erdrutsche blockieren Wege,
  • überflutete Pfade werden unpassierbar,
  • umgestürzte Bäume schneiden ganze Dörfer ab.

Viele greifen deshalb auf die wenigen Transportmöglichkeiten zurück: überfüllte Vans ohne Sicherheitsstandards oder Motorräder, die mehrere Kinder gleichzeitig transportieren. Für Lehrer:innen und Schulpersonal ist die Situation ähnlich herausfordernd.

Warum Bildung hier so entscheidend ist

Obwohl die indigenen Manobo-Dulangan ursprünglich Landbesitzer:innen waren, wurden sie im wirtschaftlichen Leben der Region zunehmend verdrängt.
Während Siedler aus den Tieflandregionen die Landwirtschaft dominieren, bleibt der indigenen Bevölkerung oft nur wenig Einkommen und kaum Chancen, ihre Lebenssituation selbstbestimmt zu gestalten.

Der Schlüssel zur Veränderung ist Bildung.

Die Schule bietet christliche Bildung und Förderung für 961 Schüler:innen und 32 Mitarbeiter:innen, fast alle aus den ärmsten Familien der Region.

Ein Schulbus, der mehr als nur einen Transportweg eröffnet

Dank der Unterstützung der MIVA konnte ein Schulfahrzeug angeschafft werden.

Was der neue Schulbus ermöglicht:

  • sichere Schulwege
  • regelmäßige Teilnahme am Unterricht
  • Zugang zu Lernreisen, Workshops und Projekten außerhalb der Berge

Doch der Bus wird nicht nur für den Schulweg genutzt.

Bildung, die Horizonte öffnet

Die Schule nutzt das Fahrzeug gezielt für Bildungsprogramme in den Tieflandstädten:

  • Exkursionen zu Betrieben und Institutionen
  • Teilnahme an kulturellen und sozialen Aktivitäten
  • Projekte, die den Kindern zeigen, wie das Leben außerhalb ihrer Berge aussieht

Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie die Welt jenseits ihres Dorfes erleben – ein entscheidender Schritt, um Selbstvertrauen zu entwickeln und sich eine Zukunft vorstellen zu können.

Für die Manobo-Dulangan ist dieser Bus nicht nur ein Fortbewegungsmittel, er ist ein Instrument gegen Ausbeutung, Isolation und Bildungsarmut.

Mobilität bedeutet hier: Zugang. Schutz. Teilhabe. Empowerment.