Mit der Unterstützung von MIVA Austria wurde das möglich, was für viele in ihrer Region unerreichbar bleibt: Tano erhielt ein speziell angepasstes Rollstuhl-Tricycle. Zum ersten Mal fährt sie nun eigenständig zur Schule.
Die Freude war riesig – nicht nur bei ihr, sondern auch bei ihren Mitschüler:innen, die sie mit Begeisterung empfingen. Ihr Lächeln und die jubelnden Kinder machen deutlich: Dieser Rollstuhl ist weit mehr als ein Fortbewegungsmittel – er ist ein Schlüssel zu Teilhabe, Würde und Zukunft.
Doch Tano ist kein Einzelfall. In der Diözese Rulenge-Ngara wurden insgesamt 200 Rollstühle verteilt. Viele Menschen dort leben von unsicherer Landwirtschaft und haben keine Möglichkeit, sich ein Hilfsmittel wie einen Rollstuhl zu leisten. Besonders ältere Menschen und Kinder mit Behinderungen leiden darunter, von der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein – oft bleiben sie buchstäblich hinter verschlossenen Türen.
Die neuen Rollstühle verändern das Leben der Betroffenen grundlegend:
- Bildung ermöglichen: Kinder wie Tano können zur Schule gehen.
- Gesundheit stärken: Mobilität unterstützt die körperliche und seelische Gesundheit.
- Teilhabe schaffen: Menschen mit Behinderung werden sichtbar und aktiv in die Gemeinschaft eingebunden.
- Würde bewahren: Anstatt versteckt zu werden, können sie als gleichwertige Mitglieder am Leben teilnehmen.
Nur ein kleiner Teil der Menschen weltweit, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, hat Zugang zu einem passenden Modell. Umso größer ist die Bedeutung dieses Projekts: Es schenkt Menschen in Tansania nicht nur Beweglichkeit, sondern eröffnet Perspektiven, die ihr gesamtes Leben verändern.
Tano zeigt uns, wie stark ein einzelnes Hilfsmittel wirken kann: Ausgrenzung wird zu Teilhabe – und ein Schulweg zum Symbol für Hoffnung.