Ein Traktor für die Diözese Toliara
P. Jean Chrys berichtete eindrucksvoll von der dringenden Notwendigkeit eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs für seine Diözese Toliara. Ein Traktor würde dort vielfältige und lebenswichtige Dienste leisten – sowohl bei Aufforstungsprojekten als auch beim Anbau von Mais, Maniok und Mangobäumen. Damit könnten landwirtschaftliche Flächen besser genutzt und wichtige Grundlagen für Ernährung und Einkommen geschaffen werden.
Kleinbauerninitiativen stärken
Darüber hinaus setzt sich P. Jean Chrys engagiert für die Förderung von Kleinbauerninitiativen ein. Durch den Zugang zu Land und Boden können Familien ein eigenes Einkommen erwirtschaften und ihre oft sehr großen Haushalte nachhaltig ernähren und versorgen. Als Verantwortlicher für sechs Pfarren unterstützt er die Menschen vor Ort, wo immer es ihm möglich ist.
Bildung als Schutz und Perspektive
Ein besonders trauriges Kapitel in vielen Regionen Madagaskars ist die Zwangsprostitution junger Mädchen. „Dieser kann nur durch Bildung nachhaltig entgegengewirkt werden“, ist der Projektpartner überzeugt. Bildung schafft Schutz, Perspektiven und echte Zukunftschancen, gerade für junge Frauen.
Wertvoller Austausch und Vernetzung
Neben P. Jean Chrys durften wir auch Irene Obexer (Geschäftsführerin Missio Bozen-Brixen), Wolfgang Penn (ehem. Geschäftsführer von Missio Bozen-Brixen) sowie Andreas Reumayr (Missionsstelle Linz) bei uns begrüßen. Für Irene Obexer und Andreas Reumayr war es ein erstes persönliches Kennenlernen und für uns alle ein bereichernder Austausch im gemeinsamen Einsatz für wirksame Projekte.
Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und die wertvollen Gespräche.