Insgesamt mehr als 63.000 Besucher:innen wurden seit der Eröffnung im Oktober 2003 gezählt. Das ChristophorusHaus, Arbeitsplatz der MIVA, des Beschaffungsbetriebes der MIVA (BBM) und des Weltladen Stadl-Paura, wurde als Passivhaus konzipiert und besticht durch seine einzigartige Architektur. „Geringster Energieverbrauch und die Verwendung ökologisch nachwachsender Bauteile waren Kernstück der Umsetzung. Ein innovatives Kühl- und Lüftungssystem, ein intelligentes Lichtsystem und vieles mehr runden das ökologische Konzept ab“, so der Linzer Architekt DI Albert Böhm. Bis heute ist das EU-Vorzeigeprojekt technisch am Puls der Zeit. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Best-Live-Environment Projekt der Europäischen Union, der Energy Globe, der Eurosolar-Preis sowie der R.I.O.-Award bestätigten dies eindrucksvoll. Erwähnenswert: Die gesamten Baukosten konnten damals, dank des unermüdlichen Einsatzes von Franz Xaver Kumpfmüller, durch Fördermittel der EU, des Landes Oberösterreich sowie aus Fördertopfen aus erneuerbaren Energien zur Gänze - und somit ohne einen einzigen Cent an Spendengelder - finanziert werden.
„Das ChristophorusHaus ist mit seiner besonderen runden Bauweise und seinen vielen Fenstern das Sprachrohr in die ärmsten Regionen unserer Welt. Möge in den kommenden 20 Jahren weiterhin genauso viel Gutes hinausgehen wie in den Vergangenen“, betonte Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Pühringer, ein Befürworter des Projekts seit der ersten Stunde, in seiner Festansprache, ehe der Blechhauf’n noch die Zugabe zum Besten gab und den Abend feierlich ausklingen ließ.
Als Sponsor des Abends stellte sich die Sparkasse ein und die beiden Vorstandsdirektoren Mag. Ulrike Edelsbacher und Mag. Philipp Hubmayr, MBA überreichten einen Spendenscheck in der Höhe von 4.000 Euro an MIVA-Geschäftsführerin Mag. (FH) Christine Parzer.
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