In vielen Regionen Kubas ist Mobilität keine Selbstverständlichkeit. Der öffentliche Verkehr ist stark eingeschränkt und weite Distanzen erschweren den Zugang zu pastoraler Begleitung, sozialer Unterstützung und grundlegenden Angeboten.
Genau hier setzt ein Projekt der MIVA Austria an:
Ein neuer Kleinbus für die Pfarre Chambas ermöglicht es, entlegene Gemeinden wieder regelmäßig zu erreichen.
Warum dieses Projekt entscheidend ist
Die Pfarre Chambas umfasst zahlreiche weit verstreute Gemeinden. Ohne verlässliche Transportmittel sind viele davon kaum erreichbar.
Der bisher genutzte Kleinbus aus dem Jahr 1996 war stark abgenutzt und stellte zunehmend ein Sicherheitsrisiko dar.
Mit dem neuen Fahrzeug kann die pastorale Arbeit nun verlässlich und kontinuierlich stattfinden.
Konkrete Wirkung vor Ort
Der Kleinbus ist wöchentlich im Einsatz und verbindet insgesamt 12 Gemeinden. Dabei werden Strecken von bis zu 64 Kilometern pro Fahrt zurückgelegt.
Das ermöglicht konkret:
- regelmäßige Feier von Gottesdiensten und Sakramenten
- Besuche bei kranken und älteren Menschen
- Katechese für Kinder und Jugendliche
- Umsetzung sozialer Projekte vor Ort
Zahlen, die den Unterschied zeigen
- 333 Menschen nehmen aktiv am Gemeindeleben teil
- 360 Menschen profitieren von sozialen Projekten
112 Kinder erhalten regelmäßig Katechese
Mehr als nur ein Fahrzeug
Der neue Kleinbus bringt nicht nur Mobilität, sondern verbessert den Alltag spürbar:
- mehr Sicherheit im täglichen Einsatz
- mehr Verlässlichkeit bei regelmäßigen Fahrten
- mehr Würde für alle, die ihn nutzen
Vor allem aber ermöglicht er eines: Zugang.
Zugang zu Gemeinschaft, Unterstützung und Angeboten, die ohne Mobilität oft unerreichbar bleiben.