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Schnellere Hilfe und mehr Schutz für Kinder in Ruanda

108 Kinder und Jugendliche erhalten Unterstützung auf ihrem Weg zurück in ein sicheres Umfeld. Mit Unterstützung der MIVA konnte ein Toyota Land Cruiser angeschafft werden, der die Schwestern in Butare bei ihrer wichtigen Arbeit mit den Kindern und ihren Familien unterstützt.

In Butare, Ruanda, leben Kinder auf der Straße, schlafen auf Gehwegen oder in Straßengräben und sind Hunger, Krankheiten, Gewalt und Ausgrenzung ausgesetzt. Hinter jedem dieser Kinder steht eine Geschichte von Armut, familiären Konflikten oder fehlender Unterstützung. Gleichzeitig haben sie das Potenzial, ihre Zukunft selbst zu gestalten, wenn sie die notwendige Hilfe erhalten.

Die Schwestern der Kongregation der Filles du Divin Zèle setzen sich mit dem Zentrum Service Notre Dame de la Visitation (SNDV) für diese Kinder ein. Sie nehmen sich Zeit, hören zu und begleiten sie Schritt für Schritt auf dem Weg zurück in ein sicheres Umfeld, in ihre Familien und in die Schule.

Damit sie diese wichtige Arbeit leisten können, sind sie auf verlässliche Mobilität angewiesen.

40 bis 50 Kilometer täglich für die Kinder

Die Arbeit der Schwestern umfasst die gesamte Stadt Butare, einschließlich der Randgebiete. Für Familienbesuche, schulische Begleitung und medizinische Notfälle legen sie durchschnittlich 40 bis 50 Kilometer pro Tag zurück.

Die Straßen sind oft schmal, steil und nicht asphaltiert. Während der Regenzeit werden sie rutschig und schwer passierbar. Gleichzeitig gab es im Zentrum bisher kein eigenes Transportmittel. Bei dringenden Fahrten waren die Schwestern daher häufig auf die Hilfe anderer angewiesen.

Mit Unterstützung der MIVA konnte ein Toyota Land Cruiser angeschafft werden. Das Fahrzeug ist bereits im Einsatz und erleichtert die tägliche Arbeit der Schwestern enorm.

Ein Fahrzeug für Schutz, Betreuung und neue Perspektiven

108 Kinder und Jugendliche werden direkt durch die Arbeit des Zentrums unterstützt. Das Fahrzeug hilft den Schwestern dabei, ihre vielfältigen Aufgaben verlässlicher wahrzunehmen:

  • Familienbesuche: Die Schwestern können die Lebensbedingungen der Familien besser kennenlernen und prüfen, ob eine Rückkehr der Kinder in ihr familiäres Umfeld möglich ist.
  • Medizinische Hilfe: Medizinische Hilfe: Kranke Kinder können schneller und sicherer in Gesundheitseinrichtungen gebracht werden. Das ist besonders wichtig in Notfällen.
  • Bildung: Die Schwestern begleiten Kinder, die wieder zur Schule gehen, und stehen in regelmäßigem Austausch mit Lehrkräften. Schulmaterialien und Dinge des täglichen Bedarfs können ebenfalls transportiert werden.
  • Psychosoziale und spirituelle Begleitung: Die Kinder und ihre Eltern erhalten Unterstützung, um Vertrauen wieder aufzubauen und familiäre Beziehungen zu stärken.

Auch gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche, Spiele und Gebete gehören zur Arbeit des Zentrums. Sie schaffen Raum für Begegnung und helfen den Kindern, wieder Vertrauen in sich selbst und in ihre Zukunft zu entwickeln.

Mobilität ermöglicht Nähe und schnelle Hilfe

Das MIVA Auto ist mehr als ein Transportmittel. Es hilft den Schwestern, die Kinder dort zu erreichen, wo sie leben, um in schwierigen Situationen schneller zu handeln. Auch die Begleitung der Familien und die Zusammenarbeit mit Schulen werden dadurch erleichtert.

Die Verantwortung für Wartung und Pflege des Fahrzeugs übernimmt das Zentrum gemeinsam mit der Schwesterngemeinschaft der Filles du Divin Zèle.

Das Projekt zeigt, wie wichtig Mobilität für die Arbeit mit besonders schutzbedürftigen Kindern ist. Sie ermöglicht persönliche Begleitung, erleichtert den Zugang zu medizinischer Versorgung und unterstützt die Reintegration in Familie und Schule.

Mobilität ist teilbar. Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender kann die MIVA gemeinsam mit ihren Projektpartnern:innen Wege ermöglichen, die Schutz, Betreuung und neue Zukunftsperspektiven schaffen.