In den ländlichen Randgebieten der Stadt Rajshahi in Bangladesch leben viele indigene Familien in abgelegenen Dörfern. Trotz der zunehmenden Urbanisierung bleiben zahlreiche Regionen unterentwickelt und verfügen nur über eingeschränkten Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen – insbesondere zu sicherer und verlässlicher Transportinfrastruktur.
Für viele Kinder bedeutet das: Der Weg zur Schule ist zu weit und zu unsicher.
Die Entfernungen zur Holy Cross School & College betragen bis zu 30 Kilometer. Viele Straßen sind unbefestigt oder schlecht instand gehalten. Besonders während der Regenzeit werden sie schlammig und teilweise unpassierbar.
Fehlende Mobilität als Bildungsbarriere
Die mangelnde Transportmöglichkeit wirkt sich direkt auf die Bildungschancen aus. Lange und unsichere Schulwege führen zu unregelmäßigem Schulbesuch und Schulabbrüchen. Gerade Kinder aus indigenen Gemeinschaften sind davon besonders betroffen.
In einem Land, in dem über 40 Millionen Menschen mit weniger als einem Dollar pro Tag leben, tragen Kinder oft die schwersten Folgen von Armut. Bildung bleibt jedoch einer der wichtigsten Schlüssel für langfristige Perspektiven.
Ein Schulbus als konkrete Lösung
Ein Schulbus für die Holy Cross School wird künftig die Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause bringen.
Der Bus trägt dazu bei,
- die regelmäßige Teilnahme am Unterricht zu sichern,
- Fehlzeiten und Schulabbrüche zu reduzieren,
- mehr indigene Kinder zur Einschulung zu ermutigen.
Mobilität bedeutet hier ganz konkret: Zugang zu Bildung.
Projekt auf einen Blick
Projekt: Schulbus für die Holy Cross School & College
Ort: Rajshahi, Bangladesch
Einsatzgebiet: Ländliche Randgebiete, bis zu 30 km Entfernung
Zielgruppe: Kinder aus indigenen Dorfgemeinschaften
Herausforderung: Fehlende sichere Transportmöglichkeiten, unbefestigte Straßen
Wirkung: Regelmäßiger Schulbesuch, weniger Schulabbrüche, verbesserter Zugang zu Bildung