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MIVA-ChristophorusAktion 2026

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Bildung keine Rolle spielt. Keine Bücher, keine Zahlen, keine Möglichkeit ein Handwerk zu erlernen. Keine Perspektiven, die über das Hier und Jetzt hinausreichen. Für uns ist das kaum vorstellbar – und doch ist es für viele Menschen in den MIVA-Partnerländern Realität.

Bildung beginnt mit einfachen Grundlagen: lesen, schreiben, rechnen. Genau diese Kenntnisse eröffnen Chancen auf ein eigenes Einkommen, auf Unabhängigkeit und auf ein selbstbestimmtes Leben. Doch oft scheitert Bildung nicht am Willen, sondern am Weg dorthin. Oft sind Schulen weit entfernt, der tägliche Weg ist lang und beschwerlich. Gerade für Kinder und Jugendliche wird der Zugang zu Bildung dadurch zur Herausforderung – oder bleibt ganz unerreichbar.

Und hier kommt etwas ins Spiel, das auf den ersten Blick ganz unscheinbar wirkt: ein Schulbus.

Die Armut in den dortigen Regionen - in Sehari in Nepal und Kamobo in Kenia - den Projekten der diesjährigen MIVA-ChristophorusAktion 2026, ist groß. Die Kosten für Schuluniformen und Lehrmaterialien sind gerade noch zu stemmen, doch der Transport zur Schule übersteigt die Budgets der Familien. Genau hier soll die MIVA-ChristophorusAktion 2026 helfen: Mit Mobilität für die Bildung.

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Christine Parzer

Geschäftsführung

+43 7245 / 28945-41
c.parzer@miva.at

Projekte der MIVA-ChristophorusAktion 2026

Mobilität für die Bildung

Schulbildung zeigt Wege aus Armut und Abhängigkeit.
Sie schafft die Basis für ein selbstbestimmtes Leben.

  • Zum Beispiel Kamobo, Provinz Rift Valley, im Westen Kenias.
    In den öffentlichen Schulen sind 90 Kinder pro Klasse keine Seltenheit. Die Familien leben in Armut; die Kosten für Schuluniformen und Lehrmaterialien belasten sie. Der Mühlviertler Verein Arbing meets Africa hat in Kamobo bereits seine zweite Non-Profit-Schule gegründet, eine Junior Secondary School. 
    Damit wird von der Vorschule bis zum Schulabschluss hochwertige Bildung angeboten. Und zwei Mahlzeiten täglich.

    Ein Schulbus erspart lange und oft gefährliche Schulwege. Es wird dringend einer gebraucht. Kostenpunkt: 49.680 Euro.

  • Zum Beispiel Sehari, Provinz Sudurpashchim, im Westen Nepals.
    Die kirchliche Little Flower School fördert die Kreativität der Kinder und bringt so die kleinen Blumen zum Erblühen. Die Familien gehören zur indigenen Minderheit der Tharu. Die Schule hat großen Zulauf, denn die Eltern wissen, was Armut bedeutet und wollen für ihre Kinder eine bessere Zukunft.

    Der alte Schulbus ist für eine Tour mittlerweile zweieinhalb Stunden unterwegs. Er kann längst nicht mehr alle Kinder abholen. Ein zweiter Bus soll Entlastung bringen. 33.000 Euro wird er kosten.

Der heilige Christophorus hat der Legende nach das Christuskind durch den Fluss getragen. Vielleicht würde er heute die Kinder der Armen zur Schule bringen?
 

Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer - oder umgerechnet einen Euro pro tausend zurückgelegtem Kilometer - für ein MIVA-Fahrzeug.

Unter diesem Motto bittet die MIVA in der ChristophorusAktion 2026 vor allem Autofahrer:innen und Reisende um ihre Spende und solidarischen Beitrag.

Jetzt spenden & Gutes tun

Schenken Sie Mobilität für die Bildung

Ihre Spende wird mobil - bequem mit einer Online-Spende - oder via Direktüberweisung auf das MIVA-Spendenkonto unter IBAN: AT07 2032 0321 0060 0000 bzw. über Ihre persönliche Online-Banking App und QR-Code.

Infos und Materialen für Pfarren

Die vielen österreichischen Pfarrgemeinden sind die tragende Säule der MIVA-ChristophorusAktion. Sehr gerne stellen wir die unterschiedlichsten Materialien zur Bewerbung der Aktion zur Verfügung, welche direkt bei uns bestellt werden können.

Wie viele von 8 Milliarden Menschen steigen wohl am Morgen jedes Arbeitstages in einen Autobus? Und wie viele Millionen von denen, die am Morgen in einen Bus steigen, sind Schülerinnen oder Schüler?

Wie viele Lehrerinnen und Lehrer weltweit warten am Morgen mit frischen Ideen auf ihre Schützlinge? Wie viele Buschauffeurinnen und -chauffeure freuen sich am Morgen auf ihre jungen Fahrgäste?

Und wie viele dieser jungen Fahrgäste werden eines Tages selbst mitten im Beruf stehen und ihre eigenen Kinder verabschieden, wenn diese am Morgen in den Schulbus steigen?

In vielen Teilen der Welt wurden Schulbusse, die pünktlich am Morgen zur Stelle sind, aus MIVA-Spenden finanziert. Schule ist unverzichtbar. Schule ist eine große Chance. Sie muss nicht nur möglichst gut sein. Sondern auch erreichbar für alle.

Darum warten in vielen Ländern der Welt MIVA-Schulbusse am Morgen auf junge Leute. Und helfen so ein wenig mit, eine bessere Zukunft zu bauen.

MIVA Austria

Spendengütesiegel

Seit 2003 wird die MIVA jährlich mit dem österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet. Dieses garantiert, dass wir verantwortungsbewusst und sorgsam mit Ihrer Spende umgehen und sie dort landet, wo sie am meisten bewirkt. Dabei betrugen die Verwaltungskosten lediglich 4,26 Prozent und es wurden nur 4,53 Prozent für die Spendenbetreuung und Spendenwerbung aufgewendet. Damit liegen wir als besonders sparsam wirtschaftende Organisation, im nationalen und internationalen Vergleich, im oberen Spitzenfeld. So wird Mobilität in den ärmsten Regionen unserer Welt Realität. Zudem ist Ihre Spende steuerlich absetzbar. Weitere Informationen zum Spendengütesiegel, der Spendenabsetzbarkeit sowie zur Transparenz finden Sie hier.

Der Höhepunkt

ChristophorusSonntag

Dieser ist der Sonntag, der jeweils vor dem Namenstag des Hl. Christophorus am 24. Juli liegt. An diesem Tag wird in österreichischen Gottesdiensten speziell auf das Anliegen der MIVA hingewiesen. Zudem finden in vielen Pfarren eigens organisierte Fahrzeugsegnungen statt.

Im Laufe der Zeit hat sich die ChristophorusAktion weiterentwickelt. Es werden mittlerweile nicht mehr nur AutofahrerInnen um ihre Solidarität gebeten, sondern sie richtet sich an alle Menschen. Denn bewegen tut sich jede und jeder und alle sind froh und dankbar, wenn sie nach einer kürzeren oder längeren Reise – sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Motorrad, dem Auto oder auch nach einer Bergwanderung - wieder wohlbehalten zu Hause ankommen.

Mobilität hat keine Grenzen. Zudem will auch die MIVA – nicht zuletzt aufgrund der sehr angespannten Klimasituation – dazu animieren, sich möglichst schadstofffrei zu bewegen. Die ChristophorusAktion ist eine gute Möglichkeit für das unfallfreie Unterwegssein und die eigene Mobilität DANKE zu sagen und zugleich etwas Gutes zu tun, ganz getreu dem MIVA-Leitsatz „Mobilität ist teilbar.“

Die Legende

Heiliger Christophorus

Nach der Legende ist Christophorus ein Riese, der einen Herrn sucht. Weil er weder beten noch fasten kann, dennoch aber Christus als dem mächtigsten Herrn dienen will, erklärt er sich bereit, Menschen über einen reißenden Fluss zu tragen. Eines Nachts ruft ihn ein Kind.

Er geht hinaus und trägt es über den Fluss. Da wird es immer schwerer – so schwer dass er, der Riese zu ertrinken fürchtet. Ihm ist, als trüge er die ganze Welt auf seinen Schultern. Da sagt ihm das Kind: „Mehr als die Welt hast du getragen, der Herr, der die Welt erschaffen hat, war deine Bürde.“ Christophorus, dessen Name „Christus-Träger“ bedeutet, ist zum Patron der Reisenden geworden. Auch der MIVA dient er als Leitfigur, denn die ProjektpartnerInnen in Mission und Entwicklung sind auf gewisse Weise ebenso „Christus-Träger“.

Spenden ist Vertrauenssache

Transparenz hat für uns den höchsten Stellenwert. Informieren Sie sich im MIVA-Jahresbericht und erfahren Sie mehr über die Spendenflüsse und die vielen weltweiten MIVA-Projekte in knapp 60 Ländern der Welt.

FAQ

Häufige Fragen

Neben digitalen Zahlungsmethoden, der Direktüberweisung auf unser MIVA-Spendenkonto unter IBAN AT07 2032 0321 0060 0000 bieten wir auch die Zusendung von Zahlscheinen an. Wenn Sie eine Dauerspende per Zahlschein veranlassen möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail unter spendenservice@miva.at oder telefonisch unter +43 (0)7245 / 28 945 – 45 bei uns.

Sparsamkeit, Transparenz sowie ein bewusster und sorgsamer Umgang mit Spendengeldern ist für uns eine Herzensangelegenheit. Daher drehen wir jeden gespendeten Euro nicht nur ein, sondern mehrmals um, damit möglichst viel davon in die Projektarbeit fließt. Die MIVA ist hier eine besonders sparsam wirtschaftende Organisation und liegt hier im nationalen, aber auch internationalen Vergleich, im oberen Spitzenfeld.

Eine ausführliche Auflistung der Spendenmittel und Projekte finden Sie unter www.miva.at/transparenz

Die MIVA Austria zählt den Organisationen, die mit dem österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet sind. Dieses ist ein Instrument der freiwilligen Selbstkontrolle über den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern. Die Kontrolle und Vergabe erfolgt jährlich in einem strengen Prüfverfahren durch einen unabhängigen Rechnungs- und Wirtschaftsprüfer und stellt sicher, dass Spendengelder zu 100 Prozent zweckbestimmt eingesetzt werden. Für uns ist die Prüfung daher eine Selbstverständlichkeit, mehr noch, denn Transparenz und das Vertrauen unserer SpenderInnen ist das höchste Gut und unsere tägliche Motivation.

Das Spendengütesiegel wurde im Jahr 2001 auf Initiative von führenden Dachverbänden von Non-Profit-Organisationen in Kooperation mit der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (KSW) eingeführt. Weitere Informationen zum Spendengütesiegel finden Sie hier.

Spenden an die MIVA Austria sind steuerlich absetzbar. Die Meldung an das Finanzamt erfolgt von uns automatisch jährlich Ende Jänner, Anfang Februar. Gemeldet wird die gesamte Jahresspendensumme. Wenn Sie möchten, dass wir Ihre Spende melden, benötigen wir Ihren vollständigen Namen (Vor- und Nachname laut Meldezettel) und Ihr Geburtsdatum. Ihre Daten können Sie uns einfach, sicher und bequem mittels folgendem Formular übermitteln.

Ein Beispiel: Wenn Sie 80 Euro spenden, erhalten Sie bei einem durchschnittlichen Einkommen rund 30 Euro wieder vom Staat zurück. Die Spende kostet Sie also nur 50 Euro.

Info: Seit 1. Jänner 2017 gilt eine Gesetzesänderung für Sonderausgaben. Diese sieht vor, dass steuerlich begünstigte, Spenden sammelnde Organisationen die Zuwendungen dem Finanzamt melden müssen, damit diese bei der Arbeitnehmerveranlagung der Spender berücksichtigt werden können. Das bedeutet, die Spenden des Vorjahres müssen bis spätestens 28. Februar des aktuellen Jahres von der MIVA elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden. Weitere Informationen zur Spendenabsetzbarkeit finden Sie hier.

Spendenabsetzbarkeitsnummer der MIVA Austria: SO-1520.

Wenn Sie MIVA-Projekte langfristig unterstützen möchten, steht Ihnen die Möglichkeit der Dauerspende zur Verfügung. Hier können Sie automatisch monatlich, viertel- oder halbjährlich etwas Gutes tun. Dies ist über das Online-Formular MIVA-Dauerspenden, aber alternativ auch über unser SEPA-Lastschrift Formular möglich. Falls Sie bereits eine regelmäßige Spende an die MIVA tätigen, ist eine Änderung des Betrages oder Ihres IBANs jederzeit über folgendes Änderungsformular für wiederkehrende Dauerspenden möglich. 

Aus organisatorischen Gründen werden Dauerspenden immer zu Monatsbeginn von Ihrem Konto abgebucht. Wenn Ihre Erst-Spende bis zum 15. eines Monats erfolgt, dann wird diese noch im selben Monat eingezogen. Wenn Ihre Erst-Spende nach 15. eines Monats liegt, wird Ihre Dauerspende immer im Folgemonat abgebucht.

Wir sind gerne persönlich für Sie da

Sie haben Fragen?

Maria Niedermair-Auer

Spendenservice

+43 7245 / 28945-45
m.niedermair-auer@miva.at